Die Orientierung an Verkehrskreiseln ist sehr anspruchsvoll. Fussgängerstreifen mit Schutzinseln und eine taktil erfassbare Wegführung erleichtern das Queren der einzelnen Fahrbahnen.
Knoten mit Kreisverkehr sind für Menschen mit Behinderung, aufgrund der durch die Geometrie der Anlagen bedingten Umwege und der Erschwernisse bei der Orientierung, problematisch und benachteiligend. Grundsätzlich sind daher vortrittsberechtigte Querungen mit Fussgängerstreifen notwendig.
Für Personen mit Sehbehinderung sind die Verkehrsgeräusche an Kreiseln nur sehr schwer interpretierbar, um Lücken im Verkehrsfluss zu erkennen. Ob ein Fahrzeug im Kreisverkehr weiterfährt oder ob es die Ausfahrt wählt lässt sich kaum erkennen. Der Vortritt am Fussgängerstreifen hat daher eine besondere Bedeutung, was auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und jüngere Kinder zutrifft. Zweispurige Kreisel-Zufahrten erschweren das Erkennen des Verkehrsgeschehens zusätzlich und sind zu vermeiden.
Die Verkehrsgeräusche der kreisenden Fahrzeuge erschweren zudem das Einhalten der Gehrichtung während dem Queren. Sie können nicht als akustische Führung genutzt werden, sondern lenken gar zusätzlich von der Gehrichtung ab.
Zur Wegführung und Lokalisierung der Fussgängerstreifen können folgende Elemente eingesetzt werden:

Stand 12.2023
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