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Die Raumakustik muss die Sprachverständlichkeit unterstützen. Störgeräusche sowie ungeeignete Nachhallzeiten und Schallreflexionen sind zu vermeiden.

Die Raumakustik befasst sich mit der Schallausbreitung innerhalb von Räumen. Kriterien für die Qualität der Raumakustik sind Nachhallzeit, Schallreflexionen und die Versorgung mit Direktschall. Auch von Bedeutung ist der Störschall, welcher von der Schallübertragung von ausserhalb des Gebäudes nach innen sowie zwischen den Räumen, von Störgeräuschen haustechnischer Anlagen oder Störquellen im Raum abhängt.

Schallausbreitung, Nachhallzeit und Schallreflexionen beeinflussen die Sprachverständlichkeit. In Räumen deren Nutzung auf Kommunikation ausgerichtet ist (Veranstaltungen, Unterricht, Vorträge, Darbietungen, Restaurants, Schalterhallen, Hotelhallen, etc), müssen schallabsorbierende und schallreflektierende Wand- und Deckenflächen so angeordnet sein, dass sie die Sprachverständlichkeit unterstützen.

Weitere Informationen zur Raumakustik sind in den Richtlinien «Hörbehindertengerechtes Bauen», im Kapitel 8.2 publiziert.

Ein Beitrag zu den Vorgaben gemäss den geltenden Normen wird demnächst hier aufgeschaltet.

 

Stand 06.03.2020

Öffentlich zugängliche Bauten: Bahnhöfe, Generelle Anforderungen, Hörsäle / Versammlungs- / Kultusbauten, Schulen / Bildung und Theater / Kino. Bauten mit erhöhten Anforderungen: Alters- / Pflegezentren und Schulen / Werkstätten. Raumakustik --- Beschallung: Raumakustik: grosse Räume und Raumakustik: kleine Räume. Planungsvorgaben: Richtlinien.