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Das Merkblatt «Leitliniensystem Schweiz» beschreibt die Ausführung taktil-visueller Leitlinien und Aufmerksamkeitsfelder sowie deren Anwendung in konkreten Situation.

Das Leitliniensystem Schweiz wurde 1995 von der Schweizer Fachstelle, in Zusammenarbeit mit den SBB entwickelt und ist seit 2005 in der VSS-Norm 640 852 „Taktil-visuelle Markierungen für Sehbehinderte“ geregelt. Der Einsatz taktil-visueller Markierung im Verkehrsraum erfolgt nach den Grundsätzen und Schutzzielen, die in der VSS-Norm SN 640 075 «Hindernisfreier Verkehrsraum» aufgeführt sind.

Dieses Merkblatt führt Planungshinweise auf, die über die Vorgaben der Normen hinausgehen, z.B. im Bezug auf den Abstand zwischen Markierungen und Hindernissen. Das Merkblatt beschreibt die Form und Grösse der verschiedenen Markierungselemente wie Leitlinien, Aufmerksamkeitsfelder, Abzweigfelder und Abschlussfelder, und deren Anwendung in konkreten Situationen. Es gibt Hinweise auf das Vorgehen bei der Planung von Leitliniensystemen.

Öffentlich zugängliche Bauten: Ausstellungen / Museen und Bahnhöfe. Bauten mit Arbeitsplätzen: Hindernisfreie Erreichbarkeit. Bauten mit erhöhten Anforderungen: Schulen / Werkstätten und Spitäler / Reha-Einrichtungen. Verkehrsraum: Begegnungszonen, Fuss-Radwege, Fussgängerzonen / Plätze, Fusswege und Strassen. Öffentlicher Verkehr: Bahnhaltestellen, Bushaltestellen und Tramhaltestellen. Erschliessung --- Bewegungsraum: Bedienelemente/Beschriftungen/Orientierung und Wegführung. Sicherheit im Verkehrsraum: Lichtsignalanalgen, Bahnschranken. nutzergruppen: Personen mit Sehbehinderung. Planungshilfen Fachstelle: Merkblätter.