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Trotz Vortritt für den Fussverkehr bestehen in Begegnungszonen erhebliche Sicherheitsprobleme für sinnesbehinderte Menschen, da ihre Wahrnehmungs- und Kommunikationsmöglichkeiten eingeschränkt sind.

Für ein konfliktfreies Miteinander auf Mischverkehrsflächen ausschlaggebend sind die Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeiten der Verkehrsteilnehmenden. Sind diese eingeschränkt, besteht ein erhebliches Gefahrenpotential. Das Positionspapier zur Verkehrssicherheit sinnesbehinderter Menschen in Begegnungszonen analysiert die Probleme sehbehinderter, blinder und hörbehinderter Personen auf gemeinsamen Flächen für den Fussgänger- und den Fahrverkehr.

Aus der Problemanalyse werden Grundsätze für die Berücksichtigung dieser Nutzergruppen bei der Planung und Gestaltung von Begegnungszonen abgeleitet.

 

Stand am 28.08.2018