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In den meisten Fällen ist eine hindernisfreie Architektur wirtschaftlich zumutbar – und lohnt sich sogar!

Was kostet hindernisfreies Bauen bei Neu und Umbauten? Wann ist es wirtschaftlich zumutbar, ein Gebäude nachträglich anzupassen? Was kostet eine Rampe, ein Rollstuhlparkplatz, ein Treppenlift? Die Antworten aus der Nationalfonds-Studie der ETH sind so überraschend wie erfreulich: In den meisten Fällen ist eine hindernisfreie Architektur wirtschaftlich zumutbar – und lohnt sich sogar!

Wo grosse Gebäude von Beginn weg hindernisfrei geplant werden, gibt es kaum Mehrkosten. Und auch bei kleineren Projekten lohnt sich eine konsequent hindernisfreie Bauweise, die das Gebäude komfortabler und funktionaler macht. Wesentlich teurer ist es, bestehende Gebäude nachträglich hindernisfrei zu machen.

Im Wohnungsbau bewährt es sich, die Wohnungen so zu planen, dass sie bei Bedarf leicht angepasst werden können.

Das Forschungsprojekt «Behindertengerechtes Bauen»

Das Forschungsprojekt «Behindertengerechtes Bauen – Vollzugsprobleme im Planungsprozess» wurde als interdisziplinäres Forschungsvorhaben im Rahmen des Nationalfonds-Projektes 45 «Probleme des Sozialstaats» realisiert. Es besteht aus zwei Teilprojekten:

«Technische und finanzielle Machbarkeit» (Teil A)

ETH Zürich, Professur für Architektur und Baurealisation
Prof. Paul Meyer-Meierling, dipl. Arch. ETH SIA, Manfred Huber, dipl. Arch. ETH SIA, Paul Curschellas, dipl. Arch. FH SIA, Kurt Christen, dipl. Arch. ETH SIA, Denise Frei-Reichelt, dipl. Arch. ETH

«Psychische Ursachen der Missachtung baulicher Bedürfnisse behinderter Menschen» (Teil B)

Psychologisches Institut der Universität Zürich, Professor Dr. Heinz Gutscher, PD Dr. Michael Siegrist

Projektkoordination und Fachbegleitung

Schweizerische Fachstelle für behindertengerechtes Bauen,
Joe Manser, Architekt, Geschäftsführer

 

Stand 30. Juni 2017